Bauen & Wirtschaft

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Aktuelle Projekte

Im folgenden können Sie sich hier über aktuelle Projekte und Maßnahmen in der Gemeinde Kranenburg informieren. Wenn Sie zum Ende der Seite herunter scrollen, stehen Ihnen die verschiedenen Planunterlagen als Download zur Download zur Verfügung.


 

Ländliches Wegenetzkonzept

Für die Bestimmung einer nachhaltigen und transparenten Gesamtstrategie zur künftigen Bewirtschaftung der Wirtschaftswege hat die Gemeinde das Planungsbüro Ge-Komm GmbH mit der Konzeptionierung eines ländlichen Wegenetzes beauftragt. Im ersten Arbeitsschritt konnte bislang eine Bestandsaufnahme der IST-Situation mithilfe von amtlichem Kartenmaterial sowie vor-Ort-Bereisungen durchgeführt werden. Für alle Interessierten wird zur Einführung in das Projekt die unten aufgeführte Präsentation der Auftaktveranstaltung vom 08.05.2017 bereitgestellt.
Die weitere Erarbeitung des Konzeptes wird durch einen Arbeitskreis vorgenommen (SOLL-Konzept). Im Anschluss ist die Durchführung von 3 Beteiligungsterminen mit allen Ortschaften vorgesehen. Über die genaue Terminierung dieser Beteiligungstermine wird zu gegebener Zeit informiert.

Weitere Informationen stehen unten als Downloads zur Verfügung.


 

Grenzüberschreitende e-Rad Bahn Kleve (D) - Nijmegen (NL) - Teilabschnitt Kleve - Kranenburg

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Bundestages.
Logo Bundesminiterium für Bauen und Umwelt und Nationale Klimaschutzinitiative

Die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg werden in den nächsten beiden Jahren eine grenzüberschreitende e-Rad Bahn (D) - Nijmegen (NL) Teilabschnitt Kleve - Kranenburg im Rahmen eines kommunalen Zusammenschlusses ausbauen! Das Projekt mit einer Gesamtinvestitionssumme von 6,52 Mio. Euro wird im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt. In einem zweistufigen Auswahlverfahren wurde die Projektskizze einer grenzüberschreitenden e-Rad Bahn in der ersten Stufe - bei 183 eingereichten Skizzen - positiv bewertet und die Stadt Kleve und die Gemeinde Kranenburg in der zweiten Stufe zur Vorlage eines formalen Förderantrags aufgefordert.

Für die Strecke entlang der Bahntrasse hat der Bund nun seine finanzielle Unterstützung in Höhe von rund 4,3 Mio. Euro (70 % Förderquote) zugesichert. Darüber hinaus fördert das Land Nordrhein-Westfalen mittels einer erstmalig in Nordrhein-Westfalen beispielhaft umgesetzten Co-Finanzierung mit rund 921.000 Euro den Ausbau der grenzüberschreitenden Radwegverbindung. Für die Kommunen verbleibt ein Eigenanteil von rund 1,3 Mio. - Planungskosten mit eingeschlossen.

Entlang der stillgelegten Bahntrasse zwischen Kleve und Kranenburg, die zurzeit im Draisinenverkehr touristisch genutzt wird, entsteht auf einer Länge von ca. 11,12 km (ca. 4,67 km Klever Stadtgebiet, ca. 6,45 km Kranenburger Gemeindegebiet) eine durchgängige und direkt geführte e-Rad Bahn unter Berücksichtigung aller klimaschutz- und radverkehrsrevelanter Aspekte, die in Bezug auf den grenzüberschreitenden Ansatz, sowie deren Umsetzung in Mittel- bzw. Kleinstädten (ländlicher Raum) Modellcharakter besitzen und zur Nachahmung durch andere (Grenz)-regionen anregen.

Die e-Rad Bahn eignet sich zur überregionalen grenzüberschreitenden Verbindung der Städte Nijmegen und Kleve. So werden auf einer Linie zwischen Kleve und Nijmegen die Städte und Gemeinden, Universitäten und Hochschulen, städtebauliche Neuentwicklungen und zahlreiche weitere wichtige Alltags- und Freizeitziele miteinander verbunden (z.B. Bahnhöfe, Innenstadtzentren, touristische Ziele etc.).

„Mit der e-Rad Bahn leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, zur Radverkehrsförderung sowie zur nachhaltigen und grenzüberschreitenden Erschließung der Region: Schnell, sicher und umweltfreundlich verbindet sie Menschen über die Grenze hinweg", erklärte die Bürgermeisterin Sonja Northing.

Sowohl die Umsetzung der Klimaschutzziele des Bundes, als auch die Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr (MIV) im Pendler- und touristischen Verkehr zugunsten des Radverkehrs bzw. intermodalen Verkehrs (ÖPNV, Carsharing), sind wesentliche Zielsetzungen der Stadt Kleve und der Gemeinde Kranenburg. Durch das Kooperationsprojekt "Bau einer grenzüberschreitenden e-Rad Bahn (D) - Nijmegen (NL); Teilabschnitt Kleve - Kranenburg" wird ein wesentlicher Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung dieser Ziele geleistet. Zudem wird die Region nachhaltig erschlossen und die multimodale Mobilität in der ländlichen Region langfristig verbessert.

Grenzüberschreitend hat die Gemeinde Kranenburg in Kooperation mit der Gemeinde Berg en Dal (NL) bereits in den Jahren 2014 und 2015 einen Radweg entlang der stillgelegten Bahntrasse zwischen Kranenburg und Groesbeek mit Erfolg realisiert, um einen direkten Anschluss an das sehr gut ausgebaute niederländische Radwegenetz im Bereich der Stadt Nijmegen zu haben. Das Projekt gibt weitere Anreize, die Qualität und Durchgängigkeit der Strecke zu verbessern. So wird bereits auf niederländischer Seite ein Teilstück der Strecke auf 3,0 m verbreitert um den Anforderungen einer durchgängigen e-Rad Bahn zu gewährleisten.

Projektziele:

  • Verlagerung von motorisierten Individualverkehrfahrten im Schüler-, Pendler- und touristischen Verkehr zugunsten des Radverkehrs bzw. intermodalen Verkehrs (ÖPNV, Umweltverbund), um eine signifikante Reduzierung von Treibhausgasen zu erreichen (bis zu 539 t/Jahr)
  • Umsetzung der Klimaschutzziele des Bundes und der im Klimaschutzfahrplan der Stadt Kleve eigens gesetzten Ziele.
  • Verknüpfung der grenzüberschreitenden Region.
  • Signifikante Steigerung des Radverkehrsanteils.
  • Sicherung und Verbesserung der klimafreundlichen Mobilität in der Grenzregion mit Hilfe der grenzüberschreitenden e-Rad Bahn.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium zahlreiche Projekte, die den Klimaschutz in Deutschland voranbringen. Mit dem Bundeswettbewerb Klimaschutz im Radverkehr werden die bestehenden Fördermöglichkeiten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ergänzt. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Klimaschutz im Radverkehr soll die Umsetzung von umfassenden, modellhaften Projekten zur Verbesserung der Radverkehrssituation in gefördert werden. Ziel ist es, neben der Einsparung von Treibhausgasemissionen auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort zu leisten sowie durch Vorbildcharakter bundesweit zur Nachahmung anzuregen.

Weiterführende Information unter:

www.klimaschutz.de/de/programm/bundeswettbewerb-klimaschutz-im-radverkehr

Weitere Informationen stehen unten als Downloads zur Verfügung.


 

Grundhafte Erneuerung der Klever Straße:

Achtung, geänderter Ausführungszeitraum!

Die Klever Straße wird zwischen der Paulistraße und der ARAL-Tankstelle grundhaft erneuert. Hiermit informieren wir Sie über die geplanten Eckpunkte der Baumaßnahme:

Hauptbestandteil ist die Erneuerung der Deck- und Binderschicht der Fahrbahn auf einer Breite von 6,50 m. Aufbauend hierauf werden die Bankettbereiche, also die beidseitigen Grünstreifen, ertüchtigt, um die Straßenentwässerung zu verbessern.
Die Bauarbeiten sollen nach Rücksprache mit der Baufirma einvernehmlich am 01.03.2017 beginnen; die Bauzeit wird auf 10-12 Wochen taxiert. Somit sollten die Bauarbeiten im Juni 2017 abgeschlossen sein.
Im Sinne des Straßenanliegergebrauches werden ebenfalls die Zufahrten bis zur Grundstücksgrenze saniert. Die Grundstückszufahrten werden bituminös, das heißt in Asphaltbauweise, hergestellt und an den Bestand angepasst. Die außerhalb dieser Grundstückszufahrt liegenden Bereiche werden dem Straßenbankett zugeordnet. Zu diesem Zweck wird die Bankette muldenförmig ausgebildet und mit einer Raseneinsaat versehen. Das bedeutet, dass eine anderweitige Nutzung dieser Straßenbankette, zum Beispiel durch das Parken von Fahrzeugen, oder Aufstellen von baulichen Anlagen, nicht weiter geduldet werden kann. Insbesondere ist dieser Bereich auch nicht zum Überfahren geeignet. Insofern wird um Verständnis gebeten, dass jegliche Nutzung über den Straßenanliegergebrauch hinaus zu kostenpflichtigen Instandsetzungen führt.
Die Bauarbeiten machen eine der Bauzeit angepasste Umleitung des Straßenverkehrs notwendig. Wesentliche Inhalte diese Verkehrsumleitung sind:

  • Fahrzeugbewegungen in Fahrtrichtung „Kleve" sind durch Einrichtung einer einseitigen Sperrung weiterhin möglich
  • In Fahrtrichtung „Kranenburg" wird der Kfz-Verkehr ab dem Kreisverkehr „Haus Hünnekes" über den Frasselter Weg/Scheffenthum/Elsendeich umgeleitet.

Weitere Informationen stehen unten als Downloads zur Verfügung.


 

Endausbau Binnenfeld II und Erschließung Binnenfeld III:

Die Gemeinde Kranenburg wird im Bebauungsplangebiet Binnenfeld II den Straßenendausbau und im Bebauungsplangebiet Binnenfeld III die Erschließung und den Bau einer Baustellenstraße durchführen. Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitte unterteilt.

  1. Im ersten Abschnitt erfolgt der Endausbau der Nelson-Mandela-Straße und der Martin-Luther-King-Straße ab Ende September bis voraussichtlich Weihnachten.
  2. Im neuen Jahr wird dann mit dem zweiten Bauabschnitt auch die Erschließung von Binnenfeld III mit Herstellung einer Baustellenstraße erfolgen und bis April 2017 fertig sein.
  3. Danach wird im dritten Bauabschnitt der Endausbau des Schwalbenweges erfolgen und Ende April komplett abgeschlossen sein.

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